Jozef Rulof (1898-1952)

Jozef Rulof wurde im Jahre 1898 zu 's Heerenberg, einem kleinen Ort im Osten der Niederlande geboren. Er zeigt sich von Geburt ab an als sehr feinfühliges Kind, das Dinge wahrnimmt, die für andere unsichtbar sind. Bald soll sich herausstellen, dass diese Sensibilität von essenzieller Bedeutung für sein weiteres Leben ist.
Vom Unterricht in der Grundschule nahm er wenig auf. Als Kind schweifte er lieber in Gedanken durch Felder und Wälder umher, von einer Licht ausstrahlenden Persönlichkeit begleitet, die für andere unsichtbar, für ihn allerdings ebenso reell war, wie sein Vater und seine Mutter. Jenes Wesen behauptete, ein Meister im Leben nach dem Tod zu sein und es geschah durch dessen Kraft, dass er als junges Kind bereits Prophezeiungen machte und durch Handauflegen Kranke heilte.
Nachdem er sich Anfang der zwanziger Jahre in Den Haag niedergelassen hatte, nahm sein Meister Alcar sein Leben gänzlich in die Hand und er wurde zu einem hellsehenden, hellhörenden, heilenden, schreibenden und malenden Medium entwickelt.
Sein Meister hatte dabei ein Ziel vor Augen: sein Medium für den Verdienst der 'Großen Flügel' zu entwickeln: der bewussten Austretung. So konnte Jozef Rulof unter Führung seines Meisters viele Reisen unternehmen. Er bereiste außer das Leben im Jenseits auch die ganze Erde und betrachtete das weltliche Leben als Geist, wodurch ihm alle Türen geöffnet wurden.
Seine gesamten Erfahrungen und seine dadurch gewonnenen Einsichten wurden in seinen Büchern festgehalten.

Allein über den schreibenden Mediumismus ließen sich Bände füllen. Wenn Sie sich ein gutes Bild über die Entwicklung von Jozef Rulof als schreibendes Medium machen möchten, empfehlen wir Ihnen, die Trilogie 'Jeus von Mutter Crisje' zu lesen. Um Ihnen einen Eindruck darüber zu vermitteln, wie diese Entwicklung vom Jenseits bis in kleinste Einzelheiten vorbereitet wurde, folgt hier ein Zitat: Here we will limit ourselves to giving a quotation from the third part of this trilogy:

...Ich (Meister Zelanus) bin von seiner Geburt an mit Jeus in Verbindung gewesen, ich kenne folglich sein Gefühlsleben und weiß Rat damit. Meister Alcar ist jedoch beschäftigt und legt die neuen Fundamente für das Schreiben. Langsam fällt Jeus nun tiefer in Trance, erst zwischen dem vierten und fünften Grad des Schlafs können wir selbst schreiben. Vor diesem Zeitpunkt ist es noch immer Inspiration. Jeus is durch Wolff zum Malen gekommen. Nun konfrontieren wir ihn mit dem Schwierigsten, für uns das Einfachste, wir wollen nämlich direkt auf der Maschine beginnen. Denn die Feder ist ein Teil deiner selbst, die hältst du selbst in der Hand, die Maschine nicht und sie ist für einen Schriftsteller schwieriger, für andere wieder das Mittel, um sich frei von allem und ohne jegliche Berührung konzentrieren zu können, da die Feder das Gefühlsleben direkt beeinflusst, ein Mittel ist, das direkt auf deine Gedanken reagiert, aber noch lange keine Inspiration zu sein braucht. Da du das von Kindheit an gelernt und getan hast, wirst du von deiner Feder als Mittel zum Schreiben beeinflusst, was wir nun verhindern wollen. Jeus kauft nun auch so ein Ding für fünfundzwanzig Gulden, ein schönes, altes Stück, mit dem der keinen Rat weiß, wir wohl. Er hat noch nie hinter so einem Ding gesessen. Sie spüren es sicher, wir führen ihn nun erst recht fort von seinem Wissen und Können, je weniger er weiß, desto besser können wir durch ihn arbeiten. Sie kennen seine Jugend, die Schulzeit, und was er in der Gesellschaft gelernt hat. Es ist nichts, er lernte nichts, nichts, um nun zu schreiben, weder von Sprache noch Zeichen hat er eine Ahnung! Er kann es nicht, weiß es auch nicht, er hat es nicht gelernt und nun schlagen wir ihm auch noch die Feder aus der Hand. Er darf nichts von sich aus können und es ist das Schwierigste für ihn, wird uns aber ein Leichtes sein, wir stehen nun nicht vor seinem grobstofflich gelehrten Besitz Ihrer Welt. Wie das Geschreibsel anfänglich auch sein mag, es macht nichts aus. Wenn Meister Alcar das wahrhaft Verborgene durch Jeus festlegen kann, ist das alles. Der letzte Schliff des Stoffs folgt später. An Stil und Kunst wird nicht gedacht, dass geschieht später...
Und so schreibt dieses einfache Menschenkind über: 'Wohin geht der Mensch, wenn er das Zeitliche mit dem Ewigen vertauscht?' Er erlebt im Jenseits, dass viele auf Erden bleiben, gefesselt an ihr materialistisches Fühlen und Denken. Andere müssen sich zeitweilig mit ihrem Verbleib in den finsteren Sphären abfinden, da sie sich auch in ihrem irdischen Leben in finstere Gefühle und Handlungen verloren hatten. Er folgt gemeinsam mit seinem Meister auch Menschen, die ihre Reise in die Lichtsphären vollbringen dürfen. In den himmlischen Sphären sieht er, wie Familienangehörige und Freunde sich wiederfinden und ihr Leben in Harmonie und Liebe ausbauen.

Wenn er nach diesen geistigen Reisen wieder in seinen irdischen Körper hinabsteigt, gibt es nur ein Gefühl in ihm: Lege diese Erfahrungen in Büchern fest, sodass die Menschen über das Jenseits, den Tod, die Reinkarnation, die Entstehung des Weltalls und noch viel mehr lesen können.
In dem ersten Buch 'Ein Blick ins Jenseits' verdeutlichen die Meister, dass das menschliche Denken bereits 2000 Jahre an einem toten Punkt steht: Noch immer kennt der westliche Mensch das geistige Leben nicht und weint sich der Hinterbliebene am Grab seiner Lieben tot. Es ist dringend erforderlich, dass er weiß, dass das Leben ewig ist und sich mit Sicherheit in einen höheren Zustand steigert.
Jozef Rulof empfing in Trance viele geistige Kunstwerke. Der malende Mediumismus, wie er ihn besaß, erforderte, dass er sich beim Malen vollständig seinem geistigen Führer hingab. Jozef Rulof erzielte die besten Ergebnisse in psychischer Trance. Das ist der Zustand, in dem er seinen grobstofflichen Körper verlassen und ihm dem geistigen Maler übergeben hatte. Auf diese Weise empfing Jozef Rulof Hunderte von Gemälden, die sowohl auf Leinwand und Tafel als auf Porzellantellern festgehalten wurden. Stück für Stück prachtvolle Symboliken.
Es war jedoch nicht das Malen alleine. Die Meister im Jenseits vertieften durch das Malen diese psychische Trance bei Jozef Rulof. Somit konnte er unter anderem für den sprechenden Mediumismus entwickelt werden.
Die Stiftung führt eine einzigartige Sammlung von Gemälden und Tellern, die im Laufe der Zeit um Gemälde erweitert wurde, die der Stiftung von den ursprünglichen Besitzern zurückgeschenkt wurden

Am 25. Juli 1945 hielt Jozef Rulof seine erste Trance-Lesung vor der Öffentlichkeit. Meister Alcar eröffnete an jenem Tag im überfüllten Saal von Diligentia in Den Haag das 'Jahrhundert Christi' mit:
'Das Wort, das nun zu Ihnen kommt, ist nicht von Ihrer Welt. Bereiten Sie sich auf Offenbarungen vor, Sie werden Prophezeiungen erleben. Sie, die zu Ihnen sprechen, kommen im Namen Gottes...'

Jozef Rulof war damals so weit entwickelt, dass sich zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ein Meister aus dem Jenseits durch das Wort direkt an den irdischen Mensch richten konnte. Nach Erscheinen dieses Berichts in diversen Tageszeitungen war das Interesse überwältigend. Die Menschen standen in langen Reihen vor dem Eingang des Diligentia-Gebäudes in Den Haag.

Der Andrang war so groß, dass die Polizei ordnend eingreifen musste, und längst nicht jeder sich eines Platzes bemächtigen konnte. Der Mensch erwartete offenbar eine große und spektakuläre Sensation, was jedoch nicht im Geringsten geschah; insofern man jedenfalls ein äußerliches Spektakel erwartete, blieb dieses gänzlich aus.
Nachdem Jozef Rulof das Podium betreten hatte, übernahm Meister Alcar seinen Körper und sofort schallten die Worte aus dem Jenseits klar und deutlich durch den Saal. Diese Worte bezeugten die große Sicherheit und ernste Ruhe dieser Kosmisch Bewussten Persönlichkeit. Keine Sensation also, sondern tiefgründige, geistige Weisheit, wie sie sich nach Christus noch nie auf Erden materialisiert hatte. Die Menschen, die sich hierfür aufgeschlossen zeigten, fühlten die Macht dieses einzigartigen Geschehnisses und kamen von Gefühl zu Gefühl zur Einheit
In der Zeit von 1945 bis zum Herbst 1952 wurden gut 850 Lesungen in der Öffentlichkeit gehalten, mit denen die Meister viele auf die geistige Bewusstwerdung bezogene Themen behandelten. Einige Lesungen konnten auf Tonband aufgenommen und ins Reine geschrieben werden. Die ausgesprochenen Texte wurden wörtlich in einer Anzahl von Büchern festgelegt. Nähere Informationen diesbezüglich finden Sie in der Broschüre 'Die Himmel haben geschrieben und gesprochen'. .

Oktober 1933... der Augenblick, in dem Jozef Rulof sein erstes Buch aus dem Jenseits erhalten hat... den ersten Teil seines Buches 'Ein Blick ins Jenseits'. Über das Erreichen dieses Meilensteins hatte damals kaum ein Mensch irgendein Vermuten, aber Jozef Rulof hatte mit seiner Aufgabe begonnen, dem Menschen auf Mutter Erde neues, geistiges Licht zu bringen.
Die ersten Exemplare dieses Buches verschenkte er an Menschen, die Interesse für seine herrlichen Erlebnisse im Jenseits hatten. In jener Zeit war dies ein ärmlicher Beginn, denn wer glaubte damals an ein Leben nach dem Tod? In unserer Zeit können wir jedoch zu Recht sagen:
Jozef Rulof empfing all seine Bücher in Trance aus dem Jenseits. Für das Schreiben dieser Bücher wurde sein Körper von einer geistigen Intelligenz, seinem Führer Meister Alcar und später von dessen Lehrling, Meister Zelanus, 'übernommen'. Meister Alcars erstes Ziel ist es, dem irdischen Menschen die Angst vor dem Tod zu nehmen. Er ruft uns in dem ersten Buch daher auch zu:

Das Jenseits existiert tatsächlich !!!

'Eure Toten leben! Sie leben an unserer Seite, im Land der ewigen Liebe und des ewigen Friedens. Ihr solltet sie auf dem Weg ihrer Evolution in die höheren Sphären nicht aufhalten, denn jene Sphären sind nicht erreichbar, wenn die Toten stets von den Hinterbliebenen, die weiterhin um sie trauern, zur Erde zurückgezogen werden. Darum sollt ihr an sie denken, wie an geliebte Menschen, die ihr zwar verloren habt, die ihr jedoch später wiedersehen werdet.'

Die Meister im Jenseits brachten uns mit den Büchern von Jozef Rulof nicht nur die Sicherheit über die Existenz eines Lebens nach dem Tod, sondern erklärten uns noch vieles mehr. Wer Gott ist, und dass vor Ihm keine Ungerechtigkeit bestehen kann. Dass, was wir als Ungerechtigkeit erfahren, nur das Erleben Seiner Lebensgesetze ist. Sie zeigten uns auch, dass wir bereits Millionen von Jahren durch das Universum vom einen zum anderen Planeten auf dem Weg sind, und während dieses Prozesses, einmal als Frau und dann wieder als Mann, nahezu unzählige Leben erlebt haben. Sie erklärten uns ebenfalls, dass jeder Mensch einen Gottesfunken in sich trägt, in dem alle Göttlichkeit verankert ist, und jeder Mensch folglich dem anderen gleichwertig ist, ungeachtet seiner Rasse oder Hautfarbe. Und ungeachtet des Lebensstadiums, in dem ein Mensch sich befindet!

Kurz, seine Bücher geben uns Antworten auf die Fragen über das 'Wozu', das 'Warum' und das 'Wohin' des Lebens.

Jozef Rulof konnte seinen Körper während des Schlafs mittels einer 'psychischen Trance' verlassen. Eine Form der Trance, die auf Erden sehr selten vorkommt. Alles, was wir in den Büchern lesen können, hat Jozef Rulof zuerst selbst gesehen und erlebt. Somit findet sich in der Reihe von Büchern eine große Ansammlung von Wissen und Weisheit, je nachdem, wie er diese Erkenntnisse als Medium verarbeiten konnte. Die Evolution, die vom ersten Buch 'Ein Blick ins Jenseits' bis zu den zuletzt geschriebenen Werken aufgebaut wird, ist folglich auch enorm. Das Niveau des Erlebens, der Analyse und des Bewusstseins wird nach jedem Buch höher, sodass der Leser mitwachsen kann. Jeder neue Begriff ist stets von einer bildlichen Beschreibung und einer erklärenden Geschichte begleitet, sodass wir Schritt für Schritt wunderliche Welten betreten können. Daher raten uns die Meister, die Bücher in Abfolge zu lesen, sodass wir nicht mit Informationen überhäuft werden, die wir nicht verarbeiten können.